Category: Farming

  • Erntezeit

    Erntezeit

    Ich habe schon lange nichts mehr für Malawi-Friends geschrieben. Aber jetzt wird es Zeit! Die Ernte steht an und das ist etwas zum Feiern.

    Shaba und ich kommunizierten immer wieder mal, wenn sich die Gelegenheit ergab. So erfuhr ich, wie es Shaba in Malawi ergeht. Es ging um die Hühner, um das Radio, um die Benzinknappheit, und um Alltägliches. Und ich erzählte ihm von meinen Sorgen, aber auch von den Freuden mit meinen Söhnen.

    Weder hier in Deutschland, noch in Malawi leben wir in Lala-Land, sondern in einer Welt, in der normale Menschen mit alltäglichen Sorgen zu kämpfen haben.

    Die Schilderungen aus Malawi sind so anders. Wie das Leben in Malawi wirklich ist, kann ich mir aber immer noch nicht vorstellen. Ich kenne Shaba und ich schätze ihn sehr und ich bewundere seine Tatkraft. Doch manchmal mache ich mir Sorgen. Schafft er das alles? Und dann denke ich, das ist eben Afrika und nicht Europa.

    Wir in Europa, in Deutschland, können es uns gar nicht vorstellen, was es heißt, an eine Tankstelle zu kommen und dann stundenlang zu warten. Und dann vielleicht noch vergeblich zu warten, weil die Lieferung, die ein Tanklaster anlieferte, nicht für alle ausreichte. Was würden wir machen?

    Wo der Mangel ist, da gibt es auch Menschen, die den Mangel ausnutzen, um einen florierenden Schwarzhandel zu betreiben.

    Dann kostet der Liter Benzin halt das Doppelte oder ist wenigstens weit überteuert. Weil man ja auch noch etwas anderes machen muss und auf Benzin angewiesen ist, bezahlt man den Preis. Denn der Stromgenerator, das Motorrad oder das Auto brauchen es. Ohne Benzin geht nichts.

    Wir können es uns nicht vorstellen, wie es ist über mehrere Stunden keinen Strom zu haben. Keine Nachrichten hören zu können, kein Licht am Abend zu haben.

    Ich denke, wir in Europa nehmen alles einfach so hin. Wir denken vielleicht, wir hätten Gottes Segen, weil hier alles so “flutscht”. Die Ungläubigen denken nicht einmal über Gott nach. Alles meins. Egoismus ist doch normal. Uns geht es sogar so gut, selbst wenn wir in prekären Umständen leben. Wenigstens gibt es Strom. Geld kommt am Monatsanfang aufs Konto. Sogar noch vor dem Ersten. Selbst das ist ein Privileg. Statt Dankbarkeit empfinden wir Unzufriedenheit. Wir vergleichen uns mit anderen Menschen, denen es besser geht.

    Und wir lassen uns zusätzlich Ängste einreden, wegen Klima, wegen Krieg, wegen Corona, wegen Inflation. Es ist unglaublich, wie wenig wir eigentlich wissen, wie das Leben anderswo ausschaut, wo es viel krasser ist. Viele werden in diesen Ängsten gehalten. Sie sehen keinen Ausweg.

    Es gibt ja diese Endzeitsekten. Sie bombardieren uns mit diesen kranken Gedanken. Sie möchten unsere Seelen vergiften. Über alle medialen Kanäle denen man sich kaum entziehen kann. Wir sind irgendwie gelähmt. Wir warten auf etwas, aber wir warten nicht etwa auf dem Messias, sondern darauf dass unsere Heizprobleme gelöst werden, wir warten auf Wärmepumpen und Photovoltaik und Elektroautos. Denn dann wird alles wieder gut. Dann ist das Klima gerettet. Dann ist der Krieg zu Ende. Dann kommt das Digitalgeld, damit weniger Keime übertragen werden. Dann werden wir nichts besitzen und wir werden glücklich sein.

    Ich wette, wenn der erste Stromausfall kommt, wird diese Glückseligkeit ein jähes Ende finden. Panik, weil wir unsere Smartphones nicht laden können. So irrational.

    Mittlererweile ist Ernte. Sie war auf Mitte Mai bis Mitte Juni geplant. Es war Mitte Mai, als mich Shaba anrief, und mich bat, die Ernte mit Benzin, leeren Säcken und mit Arbeitern zu unterstützen. Der Reis sei schon relativ trocken und es gehe darum, ihn jetzt zu ernten, sonst droht der Reis auf den Boden zu fallen und wäre verloren.

    Da Zeit Geld ist, wie wir hier sagen, musste ich die Ernte unterstützen. Geschwindigkeit ist alles. Bei der Einbringung der Ernte entscheidet sich nicht nur, wie viel Geld man erwirtschaftet, sondern wie man die Ernte optimal reinvestiert, also wieviel Reis für die nächste Aussat gewonnen werden kann. Und ob anstatt auf 8 Hektar vielleicht auf 12 Hektar ausgesät werden

    Ich sage es hier noch einmal: Ich möchte, dass dieses Projekt erfolgreich wird. Ich glaube auch daran, dass es Gottes Wille ist, das Shaba, Pastor Killion, dies umsetzt. Das Projekt ist zwar viel zu groß für einen Mann allein. Aber Gott benutzt oft einzelne Männer. Ich habe aber die Hoffnung, dass dieses Beispiel der Liebe Gottes Schule macht und dass Shaba für dieses gebeutelte Land Dinge umsetzt, die nicht möglich gewesen wären, ohne die Eigenleistung und auch die Unterstützung von Menschen aus Europa. Vielleicht entwickelt sich in den kommenden Jahren eine Landwirtschaft auf genossenschaftlicher Basis, oder wie ich es aus Israel kenne, wie ein Moshav oder ein Kibbuz. Ich hoffe, Pastor Killion ist so ein Mann Gottes, der Dinge in diesem Land bewegen kann.

    Ja, ich frage mich immer wieder, wie es möglich ist, so viele Dinge zu machen, ohne einen Burnout zu bekommen. Man macht es einfach aus Liebe.

    Zu mir möchte ich auch sagen, dass meine finanziellen Ressourcen schon knapp sind. Ich kann nicht allein die ganzen Arbeiter finanzieren. Darum bin ich froh und dankbar über jede Unterstützung von Freunden. Trotzdem finanzierten ich (und meine liebe Frau) 80% des Projekts.

    Und zwischendurch kommt zum Beispiel eine Reparatur des Autos dazwischen. Shaba sitzt 2 Tage in Lilongwe fest und ist auf meine Unterstützung angewiesen. Klar versuche ich ihm zu helfen und etwas Geld zu senden. Dann hindern die Finanztransakteure den Transfer, wollen Bestätigungen, und verzögern die Transaktionen. Dabei geht es lediglich um kleine Summen je Transaktion von vielleicht 100 oder 140 Euro. Schon sehr ärgerlich.

    Shaba ist immer bescheiden. Er bittet nicht gern um Geld.

    Mir ist es wichtig, dieses Projekt noch ein wenig anzustoßen. Mein Wunsch ist, dass es ab einem bestimmten Punkt von alleine läuft. Mein Wunsch ist es, dass Gott Shaba Menschen zur Seite stellt, die ihm helfen, um damit sich selbst zu helfen. So selbstlos es irgend geht.

    “The rich are staying rich and the poor are staying poor.”, wie es Leonard Cohen so trefflich formuliert. “That’s how it goes. Everybody knows.” Ich möchte mich nicht damit abfinden. Ich glaube auch nicht, dass es Gottes Plan ist, dass Menschen leiden oder arm sind. Doch diese Strukturen sind jahrhundertealte, gewachsene Strukturen. Kann man sie durchbrechen? So, wie einst unsere alten guten deutschen Christen, wie etwa Gustav Werner, den Gründer der Bruderhaus Diakonie, Johann Hinrich Wichern oder Adolph Kolping, die die Nöte ihrer Zeit erkannt haben und die Welt mit ihrem Einsatz ein klein wenig besser gemacht haben. Shaba Killion hat eine Vision und auch ich habe eine Vision für eine bessere Welt. Die Armut ist immer noch eine Geißel der Menschheit. Darum helfe ich. Es braucht Männer mit Visionen. Und allzu oft haben Männer mit Visionen nicht ausreichend Mittel um etwas zu verändern.

    Nächstes Jahr möchte ich auf jeden Fall nach Malawi, um bei der nächsten Ernte dabei zu sein. So Gott will und ich lebe.

  • Arbeit

    Arbeit

    Shaba Killion, mein Freund und Bruder sandt mir neue Bilder von der Farm. Die Arbeit auf den Feldern habe ich mir schon so vorgestellt. Reis hat es gerne nass.

    Ich bat Shaba, seine Worte, Bilder und Videos direkt in unsere Telegram Gruppe “Malawi Radio” zu posten. Ich finde den Umweg über mich eher hinderlich.

    Es geht natürlich aktuell um die Farm. Durch den Schädlingsbefall verzögert sich das weitere Transplantieren der jungen Triebe. Und das bedeutet unter anderem, dass die Arbeiter und natürlich auch Arbeiterinnen noch länger beschäftigt und bezahlt werden müssen.

    Shaba bat mich darum, mich noch einmal eindringlich an die Telegram Community und auch an die Leser dieser Webseite zu wenden, damit weitere Spenden gesammelt werden können damit die Arbeiter ihren Lohn bekommen können.

    Normalerweise denken manche, das hätte man früher bedenken können oder sollen. Das ist zu viel für einen Menschen. Ich sehe es irgendwie manchmal auch als enorme Last, die auf meinen Schultern liegt. Und gleichzeitig denke ich manchmal, dass diese Arbeit gesegnet ist. Denn es ist Arbeit, die dazu dient, Gemeinden zusammen zu bringen, gemeinsam die Zukunft bedenken, vielleicht wirklich Veränderung zu bewirken.

    Ich würde gerne mehr über die Strukturen in Malawi wissen, oder über andere Länder in Afrika. Welche Rollen spielen Organisationen, wie Weltbank oder der Internationale Währungsfond und Regierungen. Warum sind die Menschen so arm? Und wie kann der Glaube Menschen mobilisieren?

    Der Glaube ist so wichtig. Und wie man in Afrika immer wieder trotz aller Armut Lachen kann, müssen wir hier wieder neu lernen.

  • Eindruck

    Eindruck

    Lisa und ich haben uns einen Film angeschaut, auf den wir durch Zufall (?) gekommen sind. Der Film, den wir beide nicht kannten, spielt in Malawi und hat uns noch einmal auch die Dringlichkeit des Handelns deutlich gemacht.

    Ohne zu sehr zu verraten, möchte ich dazu einladen, diesen Film anzuschauen. Der Titel heißt: “Der Junge, der den Wind einfing”. Er wird auf Netflix gezeigt, und ich überlege, ob ich den Film vielleicht bei uns in der Gemeinde im Rahmen einer Info-Veranstaltung für unser Projekt vorführen darf. Mich hat er sehr berührt. Ich kann sagen: ich hatte keine Ahnung.

    So gesehen ist meine Begegnung mit Shaba Killion noch einmal mehr ein Zeichen, wie Gott Menschen zusammenbringt, damit das Königreich gebaut wird. Ob ich einmal nach Malawi reisen kann, weiß ich nicht. Ich würde gerne. Andererseits denke ich an eine Geschichte der Bibel, wo Moses ein ganzes Volk in das verheissene Land führt, aber selbst nicht hinein kommt.

    Oder ich denke an die zweite Strophe des Liedes “Wach auf, du Geist der ersten Zeugen”: O daß dein Feuer bald entbrennte, o möcht es doch in alle Lande gehn! Ach Herr, gib doch in deine Ernte viel Knechte, die in treuer Arbeit stehn. O Herr, die Ernte, siehe doch darein: die Ernt ist groß, die Zahl der Knechte klein.

  • Schwierigkeit

    Schwierigkeit

    Shaba hat mir ein paar Fotos geschickt, die Pflanzen zeigen, die krank sind oder befallen und die nun besprüht werden müssen.

    Ich hoffe, das Zeug ist biologisch abbaubar. Und noch mehr hoffe ich, dass es wirkt.

    Egal, ob kleiner Garten oder große Felder. Man muss sich ständig darum kümmern und eventuelle Schädlinge bekämpfen. Ich persönlich mag ja Bio bio lieber, aber besser, sie zu besprühen, als alles zu verlieren.

    Denn die Arbeit muss weiter gehen. So einfach wachsen lassen wäre schön, ist aber unrealistisch.

    Man sieht, es wird viel gearbeitet.

    Möge Gott die Arbeit segnen und den Reis weiter wachsen lassen.

  • Neujahr

    Neujahr

    Ein Ausflug nach Kasungu und ein Essen und Gemeinschaft.

    Zum neuen Jahr wurden die Arbeiter der Farm eingeladen.

    Und der Reis wächst.

    Gott ist gut.

  • Reis

    Reis

    Hunger ist eine Realität in Malawi. Die Menschen sind sehr arm. Pastor Shaba Killion hat auf einem Gelände hinter der Gemeinde schon 200 Bananenbäume gepflanzt. Und Guavenbäume. Aber das allein wird nicht reichen. Es ist nicht genug, um sich selbst zu versorgen und um nicht von Programmen der Regierung abzuhängen. Was also liegt näher, selbst Farmer zu werden und zum Beispiel Reis anzupflanzen?

    Als Shaba mir den Plan verrät, bin ich erst mal sprachlos. Aber es ist einfach nur logisch. Was braucht es? Ein Stück Land. 10 acres, 16 acres? Warum nicht 20 acres, also etwa 8 ha?

    Ok, Land. Sehr schön. Was dann? Das Land muss bearbeitet werden. 8 ha gräbt man nicht eben so um, also braucht es einen Traktor. So einen Traktor hat man nicht in der Garage stehen, aber man kann ihn leihen oder mieten.

    Die Arbeit ist schwer, aber man scheint auch Spaß dabei zu haben.

    Natürlich braucht ein Traktor Diesel. 🚜 Shaba braucht etwa 200 Liter Diesel. Diesel wird importiert, und ist daher teuer und knapp. Es gibt einen regulären Markt, also ⛽️ Tankstellen, und einen Schwarzmarkt. Die Menschen stehen schon mal einen oder zwei Tage an der Tankstelle und warten darauf, dass sie tanken können. Der reguläre, staatliche (?) Preis ist etwa 2 Euro pro Liter. Auf dem Schwarzmarkt zahlt man 3 Euro oder mehr. Angebot und Nachfrage.

    Der Traktor muss fahren, der Dieseltank muss gefüllt werden, also sende ich Geld per Remitly. Es ist einfach notwendig. Wenn das Projekt erfolgreich ist, kann es sich selbst tragen. Damit es erfolgreich ist, muss man investieren. Auch das eigentlich wieder nur kleines Geld. Und doch für einen Einzelnen, oder in dem Fall meine Familie doch nicht ganz ohne. Doch was kann ich tun?

    Natürlich muss man auch essen. Es gibt Msima mit Fisch.

    Das Feld wird beackert, das Land wird urbar gemacht, die Felder werden angelegt. Jede Parzelle ungefähr 10 mal 10 Meter groß. Ich bin kein Bauer, nur ein Hobbygärtner. Aber dass es viel Arbeit ist, weiß ich. Für ein Feld dieser Größe braucht man viele Arbeiter. Mir fällt das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg ein.

    Nun, da die Felder vorbereitet sind, muss Reis her. Shaba holt den Reis in einem großen Lager ab.Es sind 300 kg.

    Dann beginnt das Aussäen. Bei Reis, dachte ich immer, benötigt man viel Wasser. Aber Shaba und die Arbeiter streuen den Reis einfach in die Erde. Nicht, dass ich Shaba nicht zutrauen würde, er wisse, was er tue, aber ich frage ihn trotzdem, ob er Farmer gelernt hat. Er sagt, nein. Das hilft nicht, mich wirklich zu überzeugen. Andererseits ist er auf dem Land und da leben Bauern. Die machen das seit ewigen Zeiten. Wirklich?

    Nach wenigen Tagen sieht man tatsächlich, dass der Reis spriesst. Es hat inzwischen geregnet, was sicherlich für das Wachstum von Pflanzen hilfreich ist. Ich habe immer noch keine Ahnung, aber ich freue mich, wenn ich sehe, dass so viele Arbeiter auf den Feldern sind.

    Der Reis spriesst weiter und Shaba spricht davon, dass er jetzt umgepflanzt werden muss. Es gibt Felder, die näher am Fluss liegen und daher macht es auch für mich Sinn, die Reistriebe oder Sprossen in diese Feuchtgebiete umzusetzen. Das Bild stimmt jetzt für mich.

    Das ist eine Menge Arbeit. Die Pflanzentransplantation wird auch noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Etwa 20 Arbeiter (und ja, auch Arbeiterinnen) arbeiten auf den Feldern.

    Shaba sagt mir, dass das Pflanzen bis Mitte Januar beendet ist. Nun muss auch Unkraut ausgerissen werden. Das ist eine Menge Arbeit. Aber anders als in der industriellen Produktion, wo man mit Pestiziden und Chemiekeule arbeiten würde, ist das hier echte Handarbeit. Die Handarbeit der Arbeiter muss allerdings auch bezahlt werden. Ein Arbeiter verdient pro Tag etwa 2000 MWK, Malawi Kwacha. Der Kurs Malawi Kwacha, MWK zu Euro liegt bei ca 1:1000. Also verdient ein Arbeiter ca. 2 Euro am Tag.  Das hört sich nicht nur wenig an, das ist wenig. Es entspricht aber in Malawi der üblichen Bezahlung.

    20 Arbeiter kosten also 40 Euro am Tag. Je nach Wechselkurs auch etwas weniger. Ich schicke Shaba also immer wieder Geld, damit die Arbeiter zufrieden sind. Die Bezahlung muss zeitnah erfolgen, sonst können die Arbeiter ihre Familien nicht ernähren. Andererseits glaube ich auch, weil ich das von anderen Ländern des Südens gehört habe, wie etwa Südafrika, dass die Arbeitsmoral hier eine andere ist, als wir es in Europa gewohnt sind. Zu viel Geld könnte dazu führen, dass die Arbeiter nicht mehr kommen würden.

    Einerlei. Ich rechnete die Löhne hoch und kam auf 720.000 MWK. Ein weiterer Posten. Shaba fragte nicht nach Geld, aber ich tat es. Ich möchte, dass das Projekt erfolgreich ist. Das ist kein Ego-Ding. Und ich bin nicht in der Rolle des Wohltäters. Für mich ist es der Wille des Herrn. Für andere mag es komisch oder spooky klingen. Ich glaube daran, dass die Arbeit, die in Malawi geschieht, die Arbeit ist, die in christlichen Gemeinden und auch in “weltlichen” Gemeinden genau so gemacht werden muss.

    Shaba und wir sind über Jesus verbunden. Unsere Liebe zu Jesus, aber auch zu Israel hat einen geistlichen Ursprung. Wir bauen am Königreich Gottes. Aber selbst wenn die Arbeit, die hier geleistet wird, nur im Sinne der Gemeinschaft geleistet wird, ist es nicht weniger wertvoll. Es ist Nächstenliebe, wenn die Gemeindeleiter sich um sehr reale Dinge kümmern, wie den Hunger und andere Bedürfnisse.

    Shaba hat auch gesagt, dass er mit anderen Dorfgemeinden, den Ältesten darüber gesprochen hat, dass sie Genossenschaften gründen sollen, denn die Arbeit die einer leistet oder die viele leisten, kann einen Unterschied machen.